Sto-Stiftung zeichnet Malerlehrlinge aus
26.03.2023 | Pressespiegel
Diplomverleihung am 23.03.2023
Seit nunmehr sechs Jahren und mithin fast schon zur Tradition geworden ist die alljährlich an der Landesberufsschule Schlanders stattfindende Prämierung von Malerlehrlingen durch die Stiftung Sto. In den Genuss dieser Auszeichnung kommen jeweils diejenigen, die zurückblickend auf ihre Berufsschulzeit den besten Notendurchschnitt vorweisen können. Am 16. März d. J. war es wieder soweit. Einleitende Grußworte von Seiten der Direktorin Virginia Maria Tanzer gingen an die Vertreter der Sto-Stiftung und insbesondere an einige Arbeitgeber der zu ehrenden Lehrlinge, die sich neben einer Malerklasse und Lehrern in der Mediathek der Schule eingefunden hatten.
Till Stahlbusch, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, stellte die Stiftung, die eng mit der Familie Stotmeister verbunden ist, vor. Ziele der Stiftung sind die Förderung von Jugendlichen im Maler- bzw. Stuckateurhandwerk einerseits und in der Architekturwissenschaft andererseits sowie das Aufbrechen der Grenzen zwischen diesen beiden Disziplinen. Junghandwerkern, die aus wirtschaftlichen oder sozialen Gründen benachteiligt sind, kommen diese Fördermittel zugute, ebenso wie den Besten, die sich für diverse Förderprojekte bewerben können. Beispiele hierfür sind die Fassadensanierung des Max-Liebling-Wohnhauses in Tel Aviv durch vier junge deutsch-israelische Teams in jeweils 10 Tagen oder das „DenkmalCamp“ im rumänischen Martinsdorf, bei dem sich 20 Teilnehmer/innen unter professioneller Aufsicht mit Denkmalschutz und Kirchenmalerei beschäftigten oder das „Heavy Metal Camp“, bei dem es um moderne Metallbeschichtungstechiken ging.
Die Prämierung selbst nahm Antonio Romano, Stiftungsbeauftragter für Italien, vor. Über einen wertvollen Werkzeugkoffer, der – so Till Stahlbusch - ein Erkennungsmerkmal für Top-Qualität darstellt, durften sich Christina Wild, Kathrin Zimmerhofer, Moritz Kröss, Lorenz Braunhofer und Jakob Innerhofer.
Bildtext: PK102298
v. l.: Moritz Kröss, Christina Wild, Kathrin Zimmerhofer, Antonio Romano, Lorenz Braunhofer, Jakob Innerhofer, Till Stahlbusch
