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Leitbild

Leitbild der Landesberufsschule Schlanders

Die Landesberufsschule Schlanders ist ein zukunftsorientiertes Bildungszentrum für das Handwerk und für die Industrie sowie Teile der Dienstleistung (Handel, Verkauf) im Vinschgau.

Sie versteht sich als Dienstleistungsbetrieb für die Gemeinschaft, insbesondere für die Ausbildung und berufliche Förderung der Jugend. Sie nimmt die wirtschaftlichen Bedürfnisse im Tal wahr und bietet Hilfestellung für die berufliche Weiterbildung und individuelle berufliche Förderung. Sie verpflichtet sich, diese Aufgaben auch in Zukunft kompetent und zielgerichtet zu erfüllen.

Sie untersteht der Abteilung 20 für die Deutsche und Ladinische Berufsbildung, die damit verbundenen Zielsetzungen bilden die Basis der Tätigkeit. Die Schule und die darin tätigen Menschen sind diesen im Denken und Handeln besonders verpflichtet, sie stehen loyal dazu.

 Das Leitbild äussert sich zu folgenden Themen:

  • Allgemeine Leitideen
  • Aufgaben der Schule
  • Gestaltung und Führung
  • Organisation
  • Finanzen und Investitionen
  • Lehrende
  • Qualitätsentwicklung- bzw. sicherung
  • Zusammenarbeit 

1. Allgemeine Leitideen

Die an dieser Schule tätigen Menschen verstehen sich als:

  • selbstständige, selbstverantwortliche und sozialkompetente Menschen
  • als engagierte Berufsleute, die die Ziele dieses Leitbildes u.a. über ein Beziehungsklima zwischen Lehrenden und Lernenden erreichen, das sich durch Wertschätzung, Respekt, Vertrauen und gegenseitigem Interesse charakterisiert
  • professionelle Fachleute, die Bildung als entscheidenden Faktor in einer sich rasch wandelnden Wirtschaft und Gesellschaft verstehen
  • dynamische und werterhaltende Personen, die Veränderungen bewusst als Chance zur Weiterentwicklung nutzen 

2. Aufgaben der Schule

Die Schule bietet berufliche und allgemeine Grund- und Weiterbildung an. Die Grundbildung ermöglicht:

  • dass Lernende ihren Beruf als handlungskompetente Fachleute und teamfähige Persönlichkeiten ausüben können
  • dass sich Lernende auf das lebensbegleitende Lernen vorbereiten und damit die Persönlichkeitsentwicklung gefördert wird
  • dass in besonderem Maße der Erziehungsauftrag bei Pflichtschülern wahrgenommen wird

Die Weiterbildung, die in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe für die Berufliche Weiterbildung in der Abteilung 20 gestaltet wird, ermöglicht:

  • dass Innovationen an die Wirtschaft weitergegeben werden und umgekehrt
  • dass ein attraktives Bildungsangebot an Lehrgängen, Seminaren und Kursen für alle Bevölkerungsgruppen besteht, das auch Anliegen von Minderheiten und besonderen Zielgruppen berücksichtigt 

3. Gestaltung und Führung

Die Schulführung pflegt einen respektvollen Umgang mit allen Mitarbeitenden. Sie behandelt alle im Rahmen ihrer zugewiesenen Aufgabenbereiche gleichwertig. Sie fordert die konsequente Erfüllung der Verpflichtungen und leistet diese selbst vorbildhaft. Sie bietet die Grundlagen für ein lern- und arbeitsförderndes Schul- und Betriebsklima und eine wertorientierte Schulkultur.

  • Die Schulführung arbeitet mit allen Mitarbeitenden gut zusammen
  • Sie strebt die ständige Verbesserung der Beziehung nach aussen an

Der Arbeitsstil kennzeichnet sich durch:

  • Unvoreingenommenheit
  • Wertschätzung und Vertrauen
  • Gegenseitige Unterstützung
  • Transparenz durch Information

Über wichtige Entscheidungen werden demokratisch gewählten Mitbestimmungsgremien informiert.

Führungsverantwortung beinhaltet: 

  • die Vereinbarung von Arbeitszielen
  • die Förderung der Mitarbeitenden
  • die Anerkennung der Leistung von Mitarbeitenden sowie
  • die Förderung eigenverantwortlichen Handelns 

4. Organisation der Schule

Die Landesberufsschule Schlanders führt Grund- und Fachausbildungen in Vollzeit- und im dualen System. Sie ist wie folgt strukturiert: 

  • Direktion
  • Direktionsrat
  • Fachgruppen, Klassenräte, Plenum
  • Weiterbildung
  • Sekretariat
  • Hausdienst

Ein Kommunikationskonzept ermöglicht die Transparenz der Abläufe und Entscheide innerhalb der Schule.

5. Finanzen und Haushalt

Die Finanz- und Investitionspolitik der Schule ermöglicht:

  • transparente Verfahrens- und Entscheidungsabläufe
  • Mitverwaltung von Budgets innerhalb der Fachgruppen
  • flexible Handhabung der Zuteilung und Umverteilung der Gelder nach gerechten nachvollziehbaren Kriterien
  • langfristige Investitionsplanung 

6. Lehrende

Die Lehrerschaft setzt sich aus engagierten, offenen und kompetenten Persönlichkeiten zusammen, die bereit sind, unter Achtung der Eigenständigkeit der übrigen Lehrenden und Lernenden zu handeln. Sie identifizieren sich mit der Schule und mit deren Zielen, bilden sich fachlich und persönlich weiter und geben den Lernenden genügend Spielraum zur Entfaltung. 

7. Qualitätsentwicklung- bzw. sicherung

Die Schule strebt auf allen Stufen der Bildungsangebote und der Schulorganisation sowie der Schulführung eine hohe Qualität an. Diese wird im wesentlichen erreicht durch:

  • Unterrichtsplanung und durch handlungsorientierten Unterricht
  • Evaluation des Unterrichts, der Organisation und Führung
  • Qualifikationsverfahren bei Lehrenden und Lernenden 

8. Zusammenarbeit

Die Schule strebt die konzeptionelle Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen an.
Nach aussen mit:

  • den Schülereltern
  • den Lehrbetrieben und Berufsverbänden
  • anderen Bildungsinstitutionen

Nach innen mit:

  • der Direktion
  • dem Sekretariat
  • dem Direktionsrat
  • den Fachgruppen
  • den Klassenräten
  • dem Hausdiest
  • den übrigen Lehrenden