Hauptinhalt

Schüleraustausch mit Elbingenalp

„Wir als Steinbildhauer haben mit dem Stein als homogene Masse zu tun. Bei der Arbeit mit Holz ist es anders: Die Faser ist zu berücksichtigen und auf die saubere Oberfläche ist zu achten“, erinnern sich Martin Hesse und Florian Pfeifer, beide Schüler der Laaser Bildhauer Meisterklasse über ihren Aufenthalt an der Kunstschule in Elbingenalp, in der neben Holzbildhauern auch Fassmaler, Vergolder und Schildermacher ausgebildet werden.
Wie schon die letztjährigen Austauschschüler loben auch sie die entspannte, ungezwungene Atmosphäre in der Kunstschule im hinteren Lechtal, die Möglichkeit, ohne zeitliche Reglementierungen in der Werkstatt zu arbeiten (auch sonntags) sowie das besondere Vertrauensverhältnis zwischen Lehr- bzw. Erziehungspersonal und Schülern. Heim mit Kantine, Gesellschafts- und Fitnessraum sind in die Schule integriert; lebensgroß geschnitzte Figuren aus Zirbenholz und die immer wieder von Neuem bemalten Wände verleihen dem Innenleben eine besondere Note.
Martin und Florian berichten über ihre Zeit vom 8. bis 18. März: „Als Erstes haben wir das Profil eines Gesichtes in Holz ausgestaltet, dann einen Torso aus Plastilin geformt und schließlich eine Minibüste (Kopf) vergrößert in Zirbe umgesetzt. Es hat die Arbeit erleichtert, dass die einzelnen Schritte als kleine Holzmodelle veranschaulicht vorhanden sind. Anders als bei der Arbeit mit Stein ist das Ergebnis einfach schnell sichtbar.“ Eine Neuauflage des Austauschprogramms im kommenden Schuljahr wird jedenfalls angestrebt.

Elbingenalp

v. l.: Florian Pfeifer, Martin Hesse