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Schüleraustausch mit Elbingenalp

„Der Fortschritt lebt vom Austausch des Wissens“, wusste schon Albert Einstein zu berichten. Dem können Laura Larisch und Elias Wallnöfer nur zustimmen. Die beiden Schüler der Laaser Bildhauer-Meisterklasse verbrachten zwei Wochen an der Kunstschule in Elbingenalp, die neben dem dort bekannten Schnitzhandwerk weitere Richtungen des Kunsthandwerks beherbergt: Fassmaler, Vergolder, Schildermacher.
Beide können nur Gutes erzählen. „Ich wollte mich auf das Schnitzen konzentrieren“, so Elias, „doch durch das vielseitige Angebot ist einiges anders gekommen.“ „Diverse Abgusstechniken zu sehen, war für mich interessant“, resümiert Laura. Abgegossen wird u. a. in Beton, was eine bessere Haltbarkeit der Modelle garantiert. „Als Alternative zu Gips haben wir Kunstharz als Abgussmaterial ausprobiert“, erinnert sich Elias.
In Erinnerung geblieben ist aber auch das ausgesprochen familiäre Ambiente - ist doch das Heim mit Gesellschafts- und Fitnessraum, Kantine etc. in die Schule integriert – sowie das besondere Vertrauensverhältnis zwischen Lehr-bzw. Erziehungspersonal und Schülern. Und noch etwas hat bleibenden Eindruck hinterlassen: die künstlerische Ausgestaltung etwa mit aus Zirbenholz lebensecht geschnitzten Figuren oder die immer wieder von neuem bemalten Wände.
Fachlehrer Andreas Wieser hingegen berichtet, dass für die Gastschüler aus Elbingenalp insbesondre die Arbeit in Marmor interessant war sowie die dafür notwendige maschinelle Ausstattung kennenzulernen. Im Fach Modellieren konnten sie sich ins Modul Portrait eingeklinken und so ein Modell im kleineren Maßstab anfertigen. Einer weiteren Auflage des Schüleraustauschprogramms dürfte somit wohl nichts im Wege stehen.
Elbigenalp1

Modell aus Plastilin; es folgt ein Silikonabguss

Elbigenalp2

auf Silikonabguss folgt Gipsmantel