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Ortler Gipfelkreuz

In den letzten Augusttagen des vergangenen Jahres stürzte das Ortlerkreuz samt seiner Verankerung während eines Gewittersturms vermutlich in die Schick-Rinne. Seitdem ist Südtirols höchster Berg ohne Gipfelkreuz.
Schon bald darauf meldeten sich die ersten Verbände und privaten Unternehmen bei der Bergrettung Sulden und boten an, ein neues Gipfelkreuz für den Ortler bereitzustellen.
Da man niemand vor den Kopf stoßen wollte, war Olaf Reinstadler, Leiter der Bergrettung Sulden froh, dass sich die Landesberufsschulen Tschugmall Brixen und die Landesberufsschule Schlanders in Kooperation bereit erklärten, mit jungen Metallfachschülern das Gipfelkreuz nach den Entwürfen der Bergrettung Sulden anzufertigen. Mit dieser salomonischen Lösung "bin ich sehr glücklich", so Olaf Reinstadler. Ebenso erfreut zeigt sich auch Virginia Maria Tanzer, die Direktorin der Landesberufsschule Schlanders.
Derzeit arbeiten 24 Schüler der 3. Klasse der Fachschule für Metall der Landesberufsschule Schlanders unter der Leitung von Fachlehrer Michael Tröger sowie eine Schülergruppe in Brixen am Schulprojekt "Gipfelkreuz". 2,80 Meter hoch und bis zu 400 Kilogramm schwer soll das Kreuz aus rostfreiem Edelstahl bis zum Schluss sein. "Wir investieren sehr viele Praxisstunden in dieses Projekt, aber die Schüler sind begeistert und hoch motiviert bei der Arbeit", bestätigt Fachlehrer Tröger.
Am 9. Juni, dem Herz-Jesu-Sonntag soll das Gipfelkreuz auf dem Ortler stehen und zum ersten Mal in der Geschichte soll am Herz-Jesu-Sonntag ein Bergfeuer auf dem Ortler brennen. Dank gebührt der Stiftung Sparkasse, sie hat die Spesen für den Hubschraubertransport übernommen. (Ingeborg Rainalter Rechenmacher - Der Vinschger Nr. 12 Seite 10)

Bau des neuen Ortler Gipfelkreuz

Julian Ortler, Fachlehrer Michael Tröger, Peter Pföstl, Johannes Rechenmacher, Julian Gamper, Ruben Stricker und Roman Pinggera sind stolz auf ihr Schulprojekt "Gipfelkreuz"