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Tiefbauer/-in

Praxis im BauhofBerufsbild - Tätigkeitsbereich

Der Tiefbauer ist nicht ausschließlich ein Baggerfahrer, der bestenfalls zum Vorarbeiter auf einer Baustelle aufsteigt. Er ist ein Fachmann, der einen technisch anspruchsvollen Aufgabenbereich im Tiefbau erfüllt. Die Ausbildung in diesem Berufsbild erfolgt im dualen System, sie ist stark auf die Charakteristiken des heimischen Baumarktes ausgerichtet. Darunter fallen vorwiegend der Kanalbau, der Schachtbau, der Unterbau von Verkehrswegen, die Hang- und Flussverbauungen. Bei der Arbeit kommen schwere Maschinen, aber auch feine Geräte, wie Vermessungsinstrumente zum Einsatz. Eine gute Zusammenarbeit mit dem Bauherrn, dem Planer und anderen Handwerkern auf der Baustelle ist unumgänglich, damit auch selbständiges Handeln und eigenverantwortliche Entscheidungen getroffen werden können. Darüber hinaus ist der Tiefbauer fähig, Pläne zu lesen, Ausschreibungen zu interpretieren, Baukalkulationen zu führen, Sicherheits- und Umweltbestimmungen richtig anzuwenden.

Berufsanforderungen:

  • Praxis im BauhofFreude an praktischer, körperlicher Arbeit
  • Körperliche Fitness
  • Kenntnis vom Nachbargewerbe am Bau
  • Wille zur Teamarbeit
  • Interesse für Arbeit im Freien und mit wechselndem Arbeitsplatz

Ausbildung:

Die Ausbildung erfolgt in den Handwerks- oder Industriebetrieben für Tiefbau und an der Landesberufsschule in 3 Unterrichtsjahren zu je 10 Wochenblöcken.
Nach positivem Abschluss der Berufsschule und nach Beendigung der Lehrzeit kann man zur Gesellenprüfung antreten.

Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten

Fachliche Kompetenz, die unerlässlich ist, kann man sich in verschiedenen beruflichen Weiterbildungskursen aneignen. Diese werden von den Berufsschulen aber auch von Firmen und anderen Organisationen angeboten.

Es bietet sich auch die Möglichkeit, selbständig zu werden und einen eigenen Fachbetrieb aufzubauen. Die Voraussetzungen dafür sind das Lehrabschlusszeugnis bzw. der Gesellenbrief, die Eintragung in das Berufsverzeichnis der Handelskammer und eine Lizenz der zuständigen Behörde.

Die Meisterausbildung wird vom "Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung" organisiert, sie führt zur Meisterprüfung.

Hinweis: Schüler und Schülerinnen finden im Bedarfsfall Unterkunft im Dr.-Karl-Tinzl-Heim

Stundentafel (.pdf)
Lehrplan (.pdf)

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