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Maurer/-in

Schalung TreppeBerufsbild - Tätigkeitsbereich

Maurer arbeiten nach Entwürfen von Planern. Sie teilen sich ihre spezifische Arbeit selbst ein. Längst ist "Stein auf Stein" nicht mehr die einzige Methode um ein Haus zu errichten. Ob ein Wohn- oder Verwaltungsgebäude, ein Sakralbau, eine Industrieanlage oder ein Krankenhaus erstellt wird, die Maurer sind gleich nach dem Aushub auf der Baustelle. Sie betonieren das Fundament, errichten Außen-, Trag- und Zwischenwände. Dazu ist die Kenntnis von verschiedenen Ziegel- und Mauerverbänden, die sich in der Praxis bewährt haben, unerlässlich. Sie stellen Fußböden und Estriche her, Stützen, Unterzüge, Decken, Treppen, sie führen den Innen- und Außenputz aus. Energieeinsparung ist ein Schwerpunkt des modernen Maurerhandwerks, sowohl im Neubau als auch im Altbau - hier vor allem in Verbindung mit der häufig erforderlichen Bauwerkstrockenlegung. Die Maurer müssen noch mehr können: Sie stellen einfache Berechnungen an und sind imstande, Baupläne zu lesen und danach zu arbeiten. In der Aufstiegsfortbildung erweitern sie ihre Kenntnisse im Rahmen von Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten, beurteilen Bauschäden und ergründen deren Ursachen. Zu ihren Aufgaben gehören auch Maßnahmen zur Qualitätssicherung sowie die Dokumentation und Berechnung ihrer ausgeführten Arbeiten.

betonierte TreppeBerufsanforderungen

  • Freude an praktischer, körperlicher Arbeit
  • Handwerkliches und technisches Geschick
  • Körperliche Gesundheit und Gewandtheit
  • Interesse für Arbeit im Freien und mit wechselndem Arbeitsplatz
  • Teamfähigkeit

Ausbildung

Die Lehrlingsausbildung erfolgt im dualen System: Die praktische Ausbildung auf der Baustelle eines Ausbildungsbetriebes und der ergänzende Fachunterricht an der Berufsschule Schlanders in 3 Blockunterrichtseinheiten, die jeweils 10 Wochen dauern. Im vierten Jahr wird es voraussichtlich einen Block mit 4 Wochen geben. Die Lehrzeit beträgt 48 Monate (4 Jahre). Am Ende der Lehrausbildung und nach positivem Berufsschulabschluss kann die Gesellenprüfung/Lehrabschlussprüfung abgelegt werden.
Die Ausbildung erfolgt lernfeldorientiert.

Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten

Mit dem Besuch der Meisterkurse hat man die Möglichkeit, zur Meisterprüfung anzutreten. Diese Ausbildung wird vom "Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung" organisiert.

Als Weiterbildung bietet sich auch die Bautechnikerschule in Schlanders und in Bruneck an.

Diverse Fachkurse werden von den Berufsschulen aber auch von zahlreichen anderen Organisationen angeboten.

Es bietet sich auch die Möglichkeit, selbständig zu werden und einen eigenen Fachbetrieb aufzubauen. Die Voraussetzung dafür sind das Zeugnis der Lehrabschlussprüfung bzw. der Gesellenbrief, die Eintragung in das Berufsverzeichnis der Handelskammer und eine Lizenz der zuständigen Behörde.

Hinweis: Schüler und Schülerinnen finden im Bedarfsfall Unterkunft im Dr.-Karl-Tinzl-Heim

Stundentafel (.pdf)
Lehrplan (.pdf)

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